Bürgerinitiative für eine Neuplanung der Rathausbrücke Erfurt
Mit Augenmaß. Ohne Kahlschlag.

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NEWS # 01

Fassenbegrünung am Cafe Füchsen

Verbot von Fassadenbegrünung ist vom Tisch

 

Rück­blick auf die Bür­ger­ver­samm­lung am 8.3.2016 im Rat­haus: Thema war das Kon­zept zur neu geplan­ten Gestal­tungs­sat­zung Erfur­ter Alt­stadt. Der — aus unse­rer Sicht — umstrit­tenste Punkt war das geplante Vor­ha­ben, in der Erfur­ter Alt­stadt die Begrü­nung von Fas­sa­den zu verbieten.

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NEWS # 02

8.3. 2016 Termin für Diskussionsveranstaltung zum Thema Fassadengrün

Fassadengrün in Erfurt bald verboten?

 

Was wie ein April­scherz klingt, ist ernst gemeint: Geht es nach dem Wil­len der Stadt­ver­wal­tung, soll in Erfurts dicht bebau­ter Alt­stadt, die in den ver­gan­ge­nen Jah­ren durch viele Bau­maß­nah­men bereits einen Groß­teil ihrer ohne­hin spär­li­chen Grün­be­rei­che und gro­ßen Stadt­bäume ver­lor, nun auch noch das Fas­sa­den­grün ver­bo­ten wer­den.

Infor­ma­ti­ons– und Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung zur neuen Gestal­tungs­sat­zung:
Diens­tag, 8.3.2016  |  18 Uhr  |  Rats­sit­zungs­saal im Rat­haus Erfurt

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NEWS # 03

Baumfriedhof am Steigerwaldstadion

© Dachsel

21. Januar 2016: Mahn- und Gedenkstunde für mehr Bäume am Steigerwaldstadion

 

Die “Bür­ger­in­itia­tive Stei­ger­wald­sta­dion” ruft ange­sichts des Kahl­schlags am Stei­ger­wald­sta­dion zu einer Mahn– und Gedenk­stunde auf:

Don­ners­tag, 21. Januar 2016  |  18.00 Uhr
Treff­punkt ehem. Marathontor

Nach­dem rings um und auf dem Sta­dionge­lände 300 vitale Bäume gero­det wur­den, ver­sprach die Stadt­ver­wal­tung Ersatz­pflan­zun­gen. 104 Bäume sol­len dort als Aus­gleich neu gepflanzt wer­den. Für die Mit­glie­der der BI Stei­ger­wald­sta­dion ein Unding. Wir sehen das genauso. Dass es sich bei die­ser klei­nen Zahl kei­nes­wegs um einen öko­lo­gi­schen Ersatz oder gar Aus­gleich han­delt, wird jedem klar, der in Grund­rech­nen auf­ge­paßt hat. Auf die Art wer­den die Bäume in Erfurt defi­ni­tiv weni­ger. Aktu­elle Zah­len zum städ­ti­schen Baum­be­stand bestä­ti­gen die­sen trau­ri­gen Trend.

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NEWS # 04

Bildrechte beim Autor

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Ringen um Rathausbrücke endet mit Kompromiss

 

Das ein­deu­tige Urteil des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts zuguns­ten der BI machte am Ende doch mög­lich, was in den vie­len Mona­ten zuvor nicht mög­lich schien: einen Kom­pro­miss. Die­ser besagt im Kern, dass die Brü­cke so breit wird, wie von der Ver­wal­tung geplant und auch der öst­li­che Brü­cken­teil nach deren Vor­ga­ben gebaut wird. In der Kon­se­quenz müs­sen die bei­den öst­li­chen Brü­cken­bäume — Göt­ter­baum und Robi­nie — wei­chen. Im Gegen­zug rich­tet die Ver­wal­tung ein “Baum­konto” ein, von dem zum einen Baum­neu­pflan­zun­gen — nach Maß­gabe der BI — in einem beacht­li­chen Umfang mög­lich wer­den. Zum ande­ren kann die BI frei ent­schei­den, aus die­sem Konto auch die Mehr­kos­ten zu zah­len, wel­che ent­ste­hen wür­den, wenn man den west­li­chen Brü­cken­teil nach ihrer Vor­gabe baut. Ent­schei­det sich die BI dafür, könn­ten die west­li­chen Brü­cken­bäume — die bei­den Berg­ahorne — geret­tet wer­den. Zudem ver­pflich­tete sich die Ver­wal­tung, den Abgang zur Mikwe pla­ne­risch so zu ändern, dass der neue Zugang der Bedeu­tung des mit­tel­al­ter­li­chen Bau­werks Rech­nung trägt.

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NEWS # 05

Justizia

© GiZGRAPHICS - fotolia.com

OVG verbietet Baumfällung und rügt die Stadtverwaltung

 

Wer hätte das gedacht: Noch vor der Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­rich­tes (Ver­hand­lung am 25.11.2015) über die Zuläs­sig­keit unse­res Bür­ger­be­geh­rens hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­den. Und zwar zu unse­ren Guns­ten. Zum einen wurde der Stadt bei Straf­an­dro­hung ver­bo­ten, die vier Brü­cken­bäume zu fäl­len. Zum ande­ren hat das Gericht sehr deut­li­che Worte Rich­tung Stadt­ver­wal­tung aus­ge­spro­chen und deren Umgang mit der Bür­ger­in­itia­tive kri­ti­siert. Als Part­ner der “am län­ge­ren Hebel sitzt” habe sie ihre Macht­po­si­tion miss­braucht, um dem Bür­ger­be­geh­ren die recht­li­chen Grund­la­gen zu ent­zie­hen schrieb das OVG der Stadt u.a. ins Stammbuch.

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NEWS # 06

Urteil am 25. November 2015?

Urteil zum Bürgerbegehren erwartet

 

Die Frage ob es zum Rat­haus­brü­cken­bau und damit auch zum Schick­sal der dor­ti­gen Bäume ein Bür­ger­be­geh­ren geben wird,  könnte am 25. Novem­ber 2015 beant­wor­tet wer­den. An die­sem Tag fin­det im Lan­des­ver­wal­tungs­ge­richt dazu die Ver­hand­lung statt.

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NEWS # 07

Hirschkopf in Nahaufnahme

Hirsch auf dem Dach rüttelt Erfurt wach

 

Seit Anfang August wacht ein Hirsch über das Wohl der Bäume an der Rat­haus­brü­cke und wirbt gleich­zei­tig für die Peti­tion zum Erhalt der Brü­cken­bäume, wel­che noch bis 27. August läuft.

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NEWS # 08

Insel

Stadtrat: Insel bleibt, wie sie ist.

 

Am 8. Juli 2015 folgte der Stadt­rat dem mehr­heit­li­chen Ergeb­nis der Haus­halts­be­fra­gung und ent­schied, die Insel neben der Rat­haus­brü­cke so zu belas­sen, wie sie ist.

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NEWS # 09

schwarzes Sparschwein

© valeo5 - fotolia.com

Verwaltung beim Mausen erwischt

 

Beim Thema Rat­haus­brü­cke will das Tief­bau­amt par­tout kein ein­zi­ges Fett­näpf­chen aus­las­sen. Nach meh­re­ren igno­rier­ten Prüf­auf­trä­gen, frag­wür­di­ger Infor­ma­ti­ons­po­li­tik und einem selt­sa­men Umgang mit der Bür­ger­in­itia­tive wurde in die­ser Woche der neu­este Stein des Ansto­ßes bekannt: In der Haus­halts­an­mel­dung hat das Amt für den Brü­cken­bau eine viel zu hohe Summe angesetzt.”

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NEWS # 10

Stadtbäume

© pne - fotolia.com

Wie die Stadt grün bleibt.

 

Dass der Kli­ma­wan­del um Thü­rin­gen kei­nen Bogen macht, hat man in Jena erkannt. In einer wis­sen­schaft­li­chen Stu­die wird dort gerade unter­sucht, wel­che Bäume in Zukunft noch als Stadt­bäume geeig­net sind. Dabei wird gro­ßen vor­han­de­nen Bäume ein hoher Wert für das Stadt­klima beschei­nigt. In Erfurt, so scheint es, steht die­ser Erkennt­nis­ge­winn bei vie­len Ver­ant­wort­li­chen lei­der noch aus.

 

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